428 Beweise für das Dasein von Land aus Süsswasserablagerungen.
mens der Gesteine in ihnen unter dem Wasser in der Zeit gewesensind, als andere Theiie dieser Schichten gebildet wurden.
Bei der weiteren Verfolgung dieser Betrachtungsweise hat derGeolog noch weiter die Wahrscheinlichkeit der Gegenwart von festemLand über ein relatives Areal ins Auge zu fassen, welches einen grossenTheil unserer Continente in sich begreifen würde, wenn er zu umfas-senden Schlüssen bezüglich der Bedingungen gelangen will, welche beider Bildung von gegebenen sedimentären oder Versteinerungen führen-den Ablagerungen geherrscht haben. Wie wir gesehen haben, ist essehr wichtig für ihn, Beweise von der Gegenwart von Ufern zu erh»l"ten, da ihm diese die Grenzen von Land und Meer in gewissen geol°'gischen Zeiten geben. Diese kann er indessen nicht immer entdecken'da ihre Erhaltung von gewissen Bedingungen abhängt, wie z. B. v<mihrem Festwerden zur Zeit ihrer Bildung, wie sie jetzt an manch ® 11Orten statthat, oder ihr Vorkommen an so geschützten Oertbchkeite 11 'unter veränderten Bedingungen von Meer und Land, dass sie bedeck 1und nicht entfernt werden können.
Obgleich Wasserablagerungen keine bestimmte Grenze von L» Dund Meer in irgend einer gegebenen geologischen Zeit liefern, so b®weisen sie nichts desto weniger die Existenz von festem Land, welch ® 8sie in jener Zeit umgab. Angenommen, die grossen Seen vonainerika würden durch Mineralstoffe mechanisch oder chemisch ausg®füllt, und dadurch die Reste der in ihnen lebenden oder in sie dur®Flüsse hineingeschwemmten Thiere eingehüllt, und diese Anhäufungwürden in die Atmosphäre erhoben und bildeten Berg und Thal &verwittert und ausgewaschen selbst Theiie von hohen Bergen und Th 11lern, so würden sie zwar einem Beobachter nicht die Grenzen des h cl)tigen Landes geben, aber sie würden doch im Ganzen die Exist ® 112eines nicht unbeträchtlichen Festlandes in einer gegebenen Periode b eweisen. Da die Nothwendigkeit vorhanden ist, dass Land über d® 1 "Spiegel des Meeres war, welches durch atmosphärische Einflüsse, flie 93e ” fdes Wasser und die Thätigkeit des Meeres entfernt werden und 1 ^unorganischen Materialien für die in den Meeren irgend einer g e0 ^sehen Zeit angehäuften Ablagerungen liefern konnte, so war daswenn keine Spuren seiner Gegenwart in gewissen Gegenden unterVersteinerungen führenden Schichten gefunden werden, entweder ®®^entfernt, es besass keine Seen, wenigstens keine, in welchen Miner*lagerungen gebildet wurden, hatte keine Flüsse, die von ihm » lläMeer flössen und Siisswasserthicre in dasselbe führten, oder wenn ^Steinerungen führende Süsswasserablagerungen vorhanden gewesen 91,1so sind sie nach ihrer Bildung doch wieder entfernt worden. .
lim die wahrscheinliche Erhaltung solcher Ablagerungen be> ‘ .Bewegungen der Erdoberfläche, wodurch festes Land unter den Sp 1des Meeres gesenkt wird, richtig zu würdigen, muss der Beobs®