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gleichfalls noch immer hinter dem Steindamme zwischenCasa Recchi und Pellegrino. Begünstigt durch die ausser-ordentlich hartnäckige Vertheidigung des vorgelegenenFriedhofs, kämpften hier zwölf schwache Compagnieender Brigade Strassoldo, kaum mehr als 1500 Mann, an-fangs mit drei, später mit fünfpiemontesischen Brigadenund schlugen drei Stunden lang alle ihre Angriffe zurück.Der Kampf um den Friedhof hatte alle Kräfte des Fein-des dergestalt in Anspruch genommen, dass er währenddieser Zeit gegen den vom 3. Bataillon Siegmund be-setzten Abschnitt der Gefechtstellung nur secundaireund erfolglose Angriffe unternehmen konnte.
Auch in der Schlacht bei Custozza, den 25. Juli1848, wiesen 4 tapfere Compagnien des durch dieglänzende Vertheidigung des Kirchhofs von Santa Luciaberühmt gewordenen 10. Jägerbataillons die gegen denMonte Vento vordringenden Colonnen der Piemontesenzurück. Endlich noch kämpfte gleich standhaft und sieg-reich das 2. Bataillon Kaiseijäger in der Schlacht bei No-vara, den 23. März 1849. Es gebot hier dies Bataillon demsiegreichen Herzog von Genua an der Spitze des 4. und14. Regiments, mit einer über jedes Lob erhabenen Todes-verachtung ein kräftiges Halt. Major Hubel, dessen