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Die Armee in der Bewegung.
Diese Armee in einer einzigen Colonne in Bewegung gesetzt,hätte eine Totallänge von 6 9 9 / r0 Meilen oder 23 Tagmärschen, jeder zu3 Meilen. Auf 5 Strassen vertheilt, betrüge die Tiefe des Marschraumeseiner jeden Armeecolonne 14 Meilen.
Nach Abschlag jener 25 7 / IO Meilen, welche die mobilen Ver-pflegsmagazine, die Feldspitäler und der Armee-Munitionsreserveparkerfordern, verbleiben für die eigentliche Armee 44 2 /, 0 Meilen. Wirddiese, wie erwähnt, in 5 Armeecolonnen getheilt gedacht, so dehnt sichjede derselben auf ihrem Marschwege 9 Meilen aus; ihre Spitzen sinddemnach 9 Meilen von den vordersten Fuhrwerken des nachfolgendenYerpflegsmagazines entfernt.
Die Marschausdehnung der, in obiger Weise angenommenen Ar-mee versinnlicht die Uebersichtskarte A und Tafel F I.
Die Armee ist in 5 Armeecolonnen auf den Linien:
1. Kuttenberg — Pilgram — Zlabings,
2. Neuhof — Humpolec — Jamnitz,
3. Caslau — Iglau — Znaim,
4. Wilimow — Polna — Jarmeritz und
5. Hermanmestec — Saar — Trebitsch,
mit allen ihren Theilen im Marsche begriffen, dargestellt.
Seitencolonnen sind:
rechts: auf der Linie Hlinsko — Gr. Meseritsch—Krumau,links: „ „ „ Zbraslawic—Kamenic — Neu-Bistritz
marschirend angenommen.
Es marschiren: Auf der Marschlinie 1
Die 1. Cavaleriedivision,
das 1.Infanteriearmeecorps (l.,2.,3. Division),
ein mobiles Verpflegsmagazin,
drei Feldspitäler,
der Armee-Munitionsreservepark,
jin einer Aus-7 3 / l0 Mln.| Dehnungl von! ll 5 /, 0 Mei-len.
Auf der Marschlinie 2Das 2. Infanteriearmeecorps (4., 5., 6. Division),!die 16. Infanteriedivision des 6. Corps, j 8 4 /, 0 Meilen,
der Brückentrain, '
2 mobile Yerpflegsmagazine, ]
3 Feldspitäler, J ^ '/> o Meilen.