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Die Armee in der Bewegung : I. Innere Anordnungen, [II. Hindernisse der Bewegung] : mit 8 Tafeln und Plänen / [Josef Gallina]
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Die Armee nieder Bewegung.

Nicht zu vernachlässigen ist auch die Sicherung der Post-Statio-nen, wo man von diesen Gebrauch machen muss; so hat Napoleon1812 und 1813 infiussland und in Sachsen zur Verbindung des grossenHauptquartiers mit den Armee-Corps in jeder Post-Station die Aufstel-lung eines Infanterie-Detachements und einer kleinen Cavalerie-Ab-theilung, so auch die Haltbarmachung der bezüglichen Punkte ange-ordnet.

6 .

Die Benützung der vorhandenen oder die Errichtung von Tele-graphen-Linien zur Verbindung des Armee-Hauptquartieres mit denCorps hat immer die grössten Vortheile; da aber ihre Unterbrechungleicht möglich ist, so darf ungeachtet dessen die Organisirung der Or-donnanz-Curse nicht ausser Acht gelassen werden.

§• 9.

Maassregeln in Bezug auf das Zusammentreffen mit dem Feinde.

a ) Verhältniss, unter welchem das Zusammentreffen

mit dem Feinde stattfinden kann.

Bei Bewegungen im engen Echiquier ist eine Armee-Colonneimmer nur ein unmittelbarer Theil der Armee. Sie marschirt entwe-der auf dem einen oder dem anderen Flügel oder im Innern desEchiquiers.

Eine Flügel-Colonne hat daher das Zusammentreffen mit demFeinde nicht nur an der Tete, sondern auch an ihrer äusseren Flankezu gewärtigen, während eine innere Colonne nur mit der Tete aufden Gegner stossen wird; vorausgesetzt, dass die Armee nicht ge-spalten, sondern compact marschirt.

Der Zusammenstoss mit dem Feinde überhaupt kann unter fol-genden Verhältnissen stattfinden:

1. Die eigene und die feindliche Armee sind gegen einander inBewegung begriffen.

2. Der Feind steht und zwar entweder im Echiquier-Verhält-nisse oder in einer concentrirten Aufstellung mit zuwartender Hal-tung, wählend die eigene Armee vorrückt und deren Colonnen ins-gesammt oder zum Theile auf den Gegner treffen; oder umgekehrt,es steht die eigene Armee, während die feindliche vorrückt.