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Die Armee in der Bewegung : I. Innere Anordnungen, [II. Hindernisse der Bewegung] : mit 8 Tafeln und Plänen / [Josef Gallina]
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§. 17. Formationen der Armee bei Flussübergängen etc.

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dass jene Kriegs- oder Nothbrücken, welche bei veränderter Sachlagesich als unzweckmässig situirt erweisen, abgebrochen und wieder dorterrichtet werden, wo sie dem Kücken der Corps am nächsten sind.

Bei der Nothwendigkeit, die Flussübergänge stets möglichst raschzu bewerkstelligen, wird der Brückenschlag häufig während der Nachtvorzunehmen sein, daher bei der Ausrüstung der Brückentrains aufzweckmässige Beleuchtungsmittel, wie z. B. Anwendung des elektri-schen Lichtes, der Hohlspiegel etc. vorgedacht werden soll.

Findet ein Flussübergang in der Gefechtsfront statt, so dürfendie grosse Bagage der Truppen und die Keserveanstalten zweiter Linienicht früher über den Fluss setzen, bevor es nicht zu einer Entschei-dung gekommen, oder überhaupt, bevor nicht jenseits hinlänglichTerrain gewonnen und jede Gefahr, welche möglicherweise durchStockungen bei schnellem Rückzuge herbeigeführt werden könnte, alsbeseitigt anzusehen ist.

Die Zeit, während welcher die Keserveanstalten zurückgehaltenwerden, ist dann zu benützen, um die leer gewordenen Verpflegscolonnenaus den zumTheil bis gegen den Fluss entgegenzuschiebenden mobilenVerpflegsmagazinen zu füllen.

Würde eine Eisenbahnlinie diesseits des Flusses die Marschrich-tung der Armee durchschneiden, wie in dem vorliegenden Beispielejene von Pardubitz nach Kolin, so dürfte dieser Vortheil nicht unge-nützt bleiben, um den Abgang an Vorräthen zu ergänzen.

Angenommen, eine südliche Armee befände sich am N ten in derin Tafel F, II ersichtlichen Aufstellung in 5 Colonnen formirt undhätte die Elbe möglichst rasch in der Gefechtsfront bei Kolin, Wele-tau, Elbeteiniz, Kladrub und Prelauc zu überschreiten, um einem imAnmarsche an die Elbe begriffenen nördlichen Gegner, welcher wahr-scheinlich gleichzeitig mit der südlichen Armee diesen Fluss er-reichen könnte, zuvor zu kommen.

An den erwähnten Uebergangspunkten befinden sich, ausge-nommen bei Weletau, stehende Brücken.

Die Marschbewegungen sind übersichtlich in der Tafel L darge-stellt. Daraus ist zu entnehmen, dass am N ten -j- 1 nur die II. Cavalerie-diVision an die Elbe gelangt, mit welcher Recognoscenten Vorgehen,um die Punkte für allenfalls zu errichtende Brücken und die dahinführenden Colonnenwege zu ermitteln.

Das Gros dieser Division marschirt nach Elbeteinitz und lässtvon dort aus am rechten Elbeufer gegen Prelauc und Kolin, fernergegen Chlumetz und den Cidlinabach streifen. Ein Regiment geht am

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