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Die Armee in der Bewegung.
köpfe unterhalb Dresden, etwa bei Meissen, würde sich daher zu einerPlanken- oder Eückenbedrohung der alliirten Armee, als sie vorDresden stand, nicht geeignet haben. Ein noch so kräftiger Druckder Franzosen aus jener Richtung hätte die von Dresden nach Böhmenführenden Communicationen frei gelassen.
III.
Gruppenbefestigungen bei nahe nebeneinander vorkom-menden Flussläufen.
Die Operationslinie kann entweder über mehre nahe hinter-einander liegende Gewässer oder auch zwischen denselben hindurch-führen.
Will man eine solche Operationslinie vollständig beherrschenund nöthigenfalls auch absperren, so bedingt dies je nach den hydro-graphischen Verhältnissen bald eine grössere bald eine geringere An-zahl von Manövrirbrückenköpfen. Selbe müssen sich aber stets aufeinen Centralplatz stützen, der, wenn auch nicht in der Mitte, dochin möglichst nahem Bereiche der Brückenköpfe liegen soll, um diesevom Centralplatze aus leicht erreichen zu können.
Durch den Centralplatz erhält die Armee vollständige Ma-növrirfreiheit nach allen Seiten. Selber bildet gleichsam den Kernoder das Noyau des von den Manövrirbrückenköpfen begrenzten Ge-bietes.
Die Idee, sich zwischen mehren bedeutenden GewässerneinManövrirfeld durch Herrichtung von befestigten Uebergangs-punkten zu verschaffen, die eine Festungsgruppe bilden, ist nichtneu. So z. B. machte sich zu Ende des 17. und zu Anfang des 18.Jahrhunderts im Verlaufe der Feldzüge und Kriegsoperationen an derunteren Donau das Bedürfniss geltend, dort eine Festungsgruppe her-zustellen.
Ein Armeeführer, wie Prinz Eugen, welcher oft gezwungenwar, die operative Thätigkeit des Feindes zu localisiren, musste zudiesem Zwecke trachten, innerhalb eines bestimmten Raumes so langezu manövriren und zu temporisiren, bis eine günstige Gelegenheit zuentscheidendem Schlage vom Feinde selbst geboten wurde. AuchMeister in der Kunst, dem Defensivkriege ein offensives Gepräge zugeben, musste dieser grosse Feldherr auf dem von bedeutenden Ge-wässern durchschnittenen Operationsraume an der untern Donau balddie Vortheile erkennen, welche durch vorbereitete Schiffbrücken, durcheine starke, wohlausgerüstete Flottille und durch die Befestigung der