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durch die auf kleinen fortsätzen stehenden groszen stirnaugen, in 4 arten. 14 st. Antopia,äugen auf dem kegelförmig vorstehenden köpfe. 3 arten. 24 st. Zilla 3 arten. 21 st. Siga 1 art.20 st. Epeira eogena m. kommt in 3 exemplaren vor, worunter ein noch nicht ganz ausge-wachsenes männchen, gegen 3 mill. lang, also kleiner als die meisten lebenden arten. Dielebenden thiere dieser familie haben in der ruhe die füsze eng um den leib zusammengelegt,so dasz die schienen und Schenkel der vordem füsze über der brust liegen und man kaumdas tliier erkennt. Werden sie angegriffen, so lassen sie sich an einem faden zur erde fallen,bleiben eine zeitlang mit eben so zusammengezogenen füszen liegen und stellen sich todt;dann klettern sie wieder an dem faden rasch hinauf. In der angegebenen Lage befinden sichdie füsze bei zwei exemplaren der obigen art und auch bei mehrern andern arten der hiehergezogenen gattungen.
2. Farn. Theridida. Webspinnen. 137 stück.
Ero 7 arten. 3G st. Theridium 8 arten. 51 st. Micriphantes 4 arten. 14 st. Euryopus
1 art. 1 st. Flegia 1 art. 7 st. Corynitis 2 arten. 5 st. Clya 1 art. 2 st. Anandrus 1
art. 7 st.; Die gattung nahe verwandt mit linyphia aber die männchen mit sehr kleinen tas-tern und Überträgern. Linyphia 2 arten. 14 st. Clythia 3 arten. 5 st. Thyelia 8 arten.30 st. Die füsze der thiere sind in der regel zum laufen ausgestreckt. Von Flegia longimanaliegt in einem steine ein päärchen und zwar umgekehrt, mit der bauchseite einander zuge-wendet, zusammen, so dasz sie wahrscheinlich während der begattung begraben wurden.Clythia und thyelia gehören durch die stachlichten füsze und die kurzen spinnwarzen weit
(‘her zu linyphia als zu agelena, zu der Koch (1- c. p. 49) sie stellt.
3. Farn. Agelenida. Trichterspinnen. 3 stück.
Tegenaria virilis in. 1 st. An den Übertragungsgliedern des thieres sieht man sehr deut-lich den sichelförmigen hacken und die umgeschlagene geiszelborste, wie sich beide bei derlebenden t. domestica finden (vergl. Schriften der danziger nat. ges. bd. IV. p. 35. tab. III.fig. 25.). Ilersilia miranda K. et B. 2 st. Die spinnröhrchen stehen in schräger richtung ander innenseite der zwei langen spinnenröhren hervor, und gehen in dem einen stücke noch7—8 gerade fäden von denselben aus, an denen sich das thier wahrscheinlich herabgelassenhat, um sich zu retten, als es in die bernsteinflüssigkeit hineinfiel. Beide stücke enthalten männ-chen, die durch die sehr kleinen Überträger ausgezeichnet sind; neben der einen spinne liegteine schlupfwesjie begraben. Das weibchen ist bei Koch u. B. (1. c. tab. XVII. fig- 147) ab-gebildet, und (p. 50) beschrieben.
4. Farn. Clubionida. Sackspinnen 130 stück.
Ich rechne hierzu auch die seehsaugigen dysderiden, die sich in ihrer lebensweise von denclubioniden nicht unterscheiden, so dasz die familie in zwei abtheilungen zerfällt.
A. achtaugige: Amaurobius 8 arten. 14 st. Pythonissa 7 arten. 24 st. Melanopliora4 arten. 12 st- Maearia 4 arten. 13 st. Anyphaena 1 art. 2 st. Clubiona 4 arten. 12 *t.