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9. Chemie. 2 St. w. — Im Sommer unorganische Chemie; im Winter Fortsetzung dersel-ben und organische Chemie. — Oberlehrer Menge.
10. Geographie. Seit Michael 1855 1 St. w. — Wiederholung der physischen und politi-schen Geographie Europa’s und der physischen der übrigen Welttbeile. Kartenzeichnen. —Oberlehrer Boeszoermeny.
11. Geschichte. 3 St. w. —- In 2 St. Neuere Geschichte von der Mitte des 15. bis zumEnde des IG. Jalirh. In 1 St. Wiederholung der vaterländischen Geschichte, der alten Zeit u.des Mittelalters. — Auswendiglernen von Tabellen. — Oberlehrer Boeszoermeny.
12. Zeichnen. 2 St. w. — Freies Handzeichnen. — Lehrer Grentzenberg.
13. Singen. 2 St. w. — (Erste Gesangklasse.) Im Sommers. 4stimmige Lieder aus dem 2.Tlieile des Sängerhaiues von Erk u. Greef. Vierstimmige Choräle. — Im Winters. Chöre ausden 3 ersten Sohöpfungstagen von Haydn . — Lehrer Schultz.
Zweite Klasse.
Ordinarius: Oberlehrer Troeger.
1. Religion. 2. St. w. — II. und I. coinbm. — Prediger Dr. Sachsse.
2. Deutsch . 3 St. w. —■ In 1 St. Hauptmomente der deutschen Literatur und Auswendig-lernen einer Tabelle. —■ In 1 St. Declamiren. — In 1 St. Grammatik nach Becker’s Schul-grammatik u. deutsche Aufsätze. — Der Direetor.
3. Latein. 3 St. w. — Im Sommers, in 2 St. gelesen: Caesar de hello Gail. Lib. III. In 1St. Wiederholung der Casuslehre und der Lehre von den Zeiten, verbunden mit schriftlichenExercitien. — Oberlehrer Boeszoermeny. — Im Winters, wurde Caesar de bell. Gail. VII. c.XX—LX. gelesen u. interpretirt. Schriftliche Exercitien u. Extemporalien, an welche sich dergrammatische Unterricht anschloss. — Dr. Pfeffer.
4. Französisch. 3 St. w. — Lectüre: Im Sommer Abschnitte aus Gedike’s Chrestomathie;im Winter L’Abbe de l’Epee par Bouilly. ■—• Syntax nach Ploetz 2. Cursus. Lehre von derWortstellung, vom Verlmm, vom Substantiv u. Adjectiv . -— Die Regeln wurden in franz.Sprache eingeübt. — Exercitien und Extemporalien. Gedächtnissübungen. ■— Dr. Cosack.
5. Englisch . 2 St. w. — Gelesen in Schmidts Anthology: Extracts from Prcscott’s Ilistoryof the Conquest of Mexico S. 48—74. — On the Versatil. of populär favour. S. 102—104. OnCheerfulness. S. 104—107. The Child of Elle. S. 18—23. Aus Macaulay S. 13—19. Rural lifoin England. (Irving). S. 19—24. — Grammatik. Exercitia. — Professor Lewis.
G. Mathematik. G St. w. — Im Sommers.: In 2 St. Wiederholung der Quadrat- u. Cubik-wurzeln. Die Gleichungen des 2. Grades. Kettenbrüche. Im Winters. Arithmetische und geo-metrische Reihen. Combinationslehre u. Binomischer Lehrsatz mit ganzen u. gebrochenen Expo-nenten. In 2 St. kaufmännisches Rechnen zur Vergleichung der wichtigsten Münz-, Maass-und Gewichts-Systeme. In 2 St. Geometrie nach Legendre . Gleichheit des Flächeninhaltes u.Aehnliehkeit der Figuren. Regelmässige Polygone. Berechnung des Kreises. ■— OberlehrerTroeger.
7. Physik. 2 St. w. — Mechanik u. Optik. — Der Direetor.
8. Naturgeschichte. 2 St. w. — Im Sommer Zoologie der Wirbelthiere, im Winter dieder wirbellosen u. Anthropologie. — Oberlehrer Menge.
9. Chemie. 2 St. w. — Im Sommers. Lehre von den Metalloiden und Säuren, im Wintervon den Alkalien u. Metallen. — Oberlehrer Troeger.