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Der Dienst der Infanterie bei der Vertheidigung der Festungen gegen den gewaltsamen Angriff / bearbeitet durch W. v. Kamptz
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werden müssen, daß sie den vordringenden Feind in der Flankeanfallen, oder ihn dock von seinen Unterstützungen abschneiden.

Hiermit wird in der Regel schon Genügendes gegen den ein-gedrungenen Feind geleistet sein, weil derselbe sich ohne Nachschubnicht in der Festung halte» kann, und mindestens gezwungenwird, den Platz wieder zu verlassen, was er nie ohne große Ver-luste ausführen kann.

Das ist es, das ich anfing und gedachte zu schreiben. (Sirach -10, 38.)

Aber ein Mensch, wenngleich er sein Bestes gethan hat, so ist esnoch kaum angefangen, und wenn er meint, er habe es vollendet, sofehlt er noch weit. (Sirach 18, 6.)

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Quellen.

1) Nachrichten über vaterländische Festungen und Festungskriege vonF. S. Seydel, Königlich preußischem Pensionirten Oberst. Leipzigund Züllichau in der Darumann'schen Buchhandlung 1821.

2) Über die Verwendung des Geschützes und der Handwaffen zurVertheidigung der Festungen, aus dem Französischen des GeneralRogniat übersetzt. Berlin, Posen und Bromberg bei Ernst Sieg-fried Mittler 1832.

3) Historisch-biographische Nachrichten zur Geschichte der branden-burg-preußischen Artillerie von Kurd Wolfgang v. Schöning.Berlin 1844 bei Ernst Siegfried Mittler.

4) Archiv für die Officiere der Königlich preußischen Artillerie- undIngenieur-Corps. Berlin, Posen und Bromberg bei Ernst Sieg-fried Mittler.

5) Der Krieg von 1806 und 1807, ein Beitrag zur Geschichte derpreußischen Armee, bearbeitet von Eduard v. Höpsncr, Oberstaggregirt dem Generalstabe. Berlin 1850 bei Simon Schroppund Comp.