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tägigen Treffen, in welchem fast alle Perser von der türkischenReiterei zusammengehauen werden.
1599 Der Tartaren-Chan geht mit 70,000 Mann Reiterei über denDnieper, verheert das polnische Rußland und streift schon bisLemberg.
1611 Der König Mathias von Ungarn dringt mit 12,000 M. tüch-tiger Reiterei und 4000 Mann Fußvolk in Siebenbürgen ein,erobert Weißenburg und schließt Bathori in Hermannstadt ein.
Dreißigjähriger Krieg.
1625 Tilly belagert und erobert das Schloß Calenberg. KönigChristian entsendet den Herzog Friedrich von Sachsen mit ftar-ker Reiterei zum Entsatze, welche aber jenseits Hannover mitdrei Regimentern Reiterei und eben so viel Fußvolk in einTreffen gerathen, und nebst dem Herzog und General Osen-traut, viele Todte hinterlassen.
1626 In dem Reitergefechte bei Rössing (21. Juli) fand der kaiser-liche Oberst Dufour, welcher die Vorhut des FürstenbergischenCorps befehligte, die dänische Reiterei 7000 Mann stark, hintereinander schwadronsweise in Colonnen bei dem Dorfe Röffingaufgestellt. Der Oberst Dufour erhielt auf 50 Schritte von derTöte der Colonne der feindlichen Reiterei eine Salve, und griffdann mit der Pistole in der Hand an. Sein Angriff geschahin Colonnen, löste sich aber in einen zerstreuten Angriff gegendie Flanken der feindlichen Colonne auf, die auch mit großemVerlust über den Haufen geworfen ward.
1631 (7. Sept.) In der Schlacht bei Leipzig eröffnet der FeldherrLilly um 12 Uhr Mittags den Kampf. Der kaiserliche Gene-ral Pappenheim macht mit seinen gefürchteten Eisenmännerneinen siebenmaligen Angriff auf die Schweden.
1631 Tilly geht bei Seligenstadt über den Main und bemächtigt sichdes Schlosses Bobenhausen. Indessen dringt der schwedische• Oberstlieutenant Taubadel mit 5 Schwadronen und 1500ausgesuchten berittenen Musketieren mit Tagesanbruch in dieseStadt, und haut einen Theil der Besatzung nieder, währenddie andern freiwillig Dienste nehmen.