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1831 Febr.) In der Schlacht bei Wawer entspinnt sich eingroßes Reitergefecht zwischen den gegenseitigen Reitern. Zuwiederholten Malen griffen sich die zahlreichen Reitermassen an,warfen sich, verfolgten sich und wurden wieder geworfen. EinTheil der polnischen Garde-Jäger, durch Infanterie unterstützt,greift zwei reitende russische Jäger-Regimenter an. Der Gene-ral Paschkoff stellte sich an die Spitze des Regiments KönigWürtemberg und stürzt sich gegen die polnische Reiterei. G. Clo-picki gebietet einem Bataillon des Garde-Regiments die Rus-sen mit dem Bajonet anzugreifen, diese schwanken jedoch durchdie feste Haltung der Russen. Chlopicki sprengt nun ergrimmtselbst vor die Spitze des Garde-Regiments und will ihnen denWeg zeigen, — da werfen sich seine Adjutanten vor ihn her,um seine Person zu decken. Das russische Bataillon gibt Feuerund alle verlieren ihre Pferde. In demselben Augenblick hie-ben auch Paschkoff und die reitenden Jäger, nachdem sie diepolnischen Reiter geworfen, auf das polnische Grenadier-Ba-taillon ein, und trieben es gegen einen Sumpf, wo es theilsumkam, theils mit seinem Anführer, Oberstlieutenant Kiwerskigefangen wurde.
1831 (”/ 13 . Febr.) In der Schlacht von Grochow sprengten die rus-sischen Sumy- und Olwiopol-Husaren, obgleich sie bei der Ar-tillerie haltend, viel vom feindlichen Feuer gelitten hatten,muthig vorwärts gegen den rechten polnischen Flügel, nebenihnen das ukrainische Uhlanen- Regiment, mit einer reitendenBatterie, hinter ihnen die reitenden Jäger. Zugleich setzte sicheine große Batterie in Bewegung, um die angreifende Reitereizu decken; das ganze erste Corps folgte. Die Garde-Uhlanenund die Küraffiere, bestimmt den Angriff zu machen, gingenüber den großen Graben. Die Polen zogen sich in Ordnung,mit Benützung aller Terrainhindernisse und von ihrer Reite-rei unterstützt, in ihre zweite Stellung, hinter Grochow zurück.Graf Toll säumt jedoch nicht, den Angriff mit seiner Reitereiauf das femdliche Fußvolk zu unternehmen. Der Oberst desKürassier-Regiments Prinz Albert, Baron Maiendors, erhältdie Erlaubniß den Angriff zu beginnen, stellt sich an die Spitzeseines Regiments und stürmt mit dem Säbel in der Fausi,ohne das Signal abzuwarten, unterstützt vom General Ger-