Band 
[Siebenter und achter Band.]
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Den so. März.

Es war mir die paar Tage her ganz unlustig zu Muthe,und dabei recht angst, daß Jerom mit Untersuchung meinerhandschriftlichen Beichte nicht so geschwind fertig werdenmöchte, als ich abzureisen wünschte, denn er erwähnte der-selben bis heute Morgen mit keiner Sylbe. Er habe, führter zur Ursache an, in meinem Prozeß mit der Moral —ein sonderbarer Ausdruck — manche Seiten mehrmal über-lesen müssen, um meine Sophistereien ins Klare zu setzen,und sein Endurtheil doch auch nicht eher abgeben mögen,bis er nicht selber darüber mit sich einig geworden wäre;müsse aber zu seiner Schande gestehen, daß es ihm damitnicht besser geglückt sey, als den meisten Fakultisten mit Kri-minalakten. „Meines Dafürhaltens," fuhr er fort, „thust duam Klügsten, du stellst deine Sache der öffentlichen Mei-nung und der Mehrheit der Stimmen anheim. Hätte demVagabonde», werden nun wohl die meisten Leser mit mirübereindenken, immer ein Arzt, wie Sabathier, ein Mentor,wie Saint-Sauveur zur Seite gestanden, seine Reisebe-schreibung wäre zweifelsohne nicht minder erbaulich undnützlich für unsere Kinderstuben ausgefallen, als weiland dieFenelons vom Telemach; denn sich selbst überlassen, belehrtuns sein Tagebuch nur zu deutlich, kommt er in allem Gu-ten eher zurück als vorwärts." Ich schickte mich an, meineEinwendungen dagegen vorzutragen, aber — „Auf den Abend,"