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Und ließ ihr dunkelbraunes Haar,
Verstört, wie es seit Morgens war,
Uneingedenk in alle Winde wehen.
Die Zeit verläuft indeß! der Abend bricht herein.
Wie ist der Sache wohl in solcher Eil zu rathen ? —Nach manchem Vorschlag, den sie thaten,
Fiel endlich noch der Braut das beste Mittel ein. —„Auf was," rief sie, „will man noch warten?
, Geh, Marte, lauf! Wie vieles findet sich„Au einem Kranz in deinem Garten!
„Lauf nur zur Laube hin und brich„Drei Stängel ab! Sie, die ich oft in Tagen„Der schwülen Sommerzeit zu meinem Trost beschlich,„Sie wird mir nicht den letzten Dienst versagen.
„Nur ihre Blätter will ich tragen,
„Denn man erzog sie ja für mich!" —
Man weiß, ein Kranz ist bald gewunden,
Bald festgesteckt, und manchmal bald zerstört. —
Nun ward dem Geistlichen mit Andacht zugehört;
Und nach Verlauf von wenigen SekundenDie Braut, — der Ehre war sie werth:
Au einer jungen Frau erklärt. —
So ging der Trauungstag zu Ende.
Ein wenig zwar beraubt folgt ihm die erste Nacht:
Doch unser Fräulein ward durch schon bekannte HändeIn alle Sicherheit gebracht.