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[Siebenter und achter Band.]
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Still schleicht sie in ihr KämmerleinUnd mit Muth lügenden GeberdenFragt sie: „Mein Herz soll ich dir weihn,„Gebenedeite? Gut, allein —

„Was soll denn aus dem Ritter werden?"

Ein Jeder, welcher Mädchen kenntVon fünfzehn Jahren oder sechszehn,Der weiß auch, daß ihr ElementVon Leichtsinn nur noch Heller brennt,Je mehr Verständ'ge ihn bcächzen.

So ging's Agnesen auch. — Noch vollVon hundert kindischen Entwürfen,War sie noch nicht so klvstertoll,

Um das, was ihrem Herz entquoll,Aus Heiligkeit zurück zu schlürfen.

Und wie ein fteundlich NachtgestirnManchmal wohl Lerchen aus den KnotenDes Garns, in das sie sich verirr'n,Befreit, — entflog, gesund am Hirn,Auch sie den Schlingen, die ihr drohten.