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Du nur bist in der Dunkelheit
Mir Sonn' und Mond, tönt seine Stimme,
Was kümmert mich der Gang der Zeit,
Wenn in der höchsten SeligkeitAn deinem Busen ich verglimme!
Des Lebens herrlichster GebrauchWard uns in diesem Maulwurfsleben,Und muß es seyn, so laß uns auchIn einem Kuß, in einem Hauch,
Aur Ewigkeit hinüber schweben.
Ach! diese helle Lebensgluth —
Seh' ich — wie sträubt sich meine FederEs zu entwickeln — bald in WuthVerraucht — ich seh, statt Rosenblut,Nur brausend Gift durch ihr Geäder.
Noch aber fühlt' er ungestümSein Herz von Wollust überwallen,Noch hält der Liebe CherubimDen schwarzen, schwebend über ihm.Verhüllten Vorhang auf im Fallen.