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4 (1828) Briefe aus dem bernerischen Oberlande : ; Tagebuch einer Reise nach München ; Berg-, Land- und Seereise / Ulrich Hegner
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"icht einen Degen in der lahmen Hand hätte, unddamit nach dem Leibe zielte. Es ist mit AlbrechtDürer , wie mit allen großen Männern, sie sind imZusammenhange, im Ensemble groß, im Detail ist dieGröße oft schwer herauszufinden, ja das Einzelnescheint und ist oft klein. So wie die Lieder einesDichters, auch des größten, nicht alle gleich gut sind,»nd viele ohne seinen Namen ganz gemein erscheinenwürden, die dann doch, wenn man sie in seinem Geisteliefet, Züge eigenthümlicher Kraft verrathen, so ist esauch mit diesen Gemählden. Zudem ist der Ueber-bang im Beschauen von einem Entgegengesetzten zumandern ein ungereimtes Geschäft, denn es ist nichtMöglich, einen Eindruck so geschwind zu verwischen,daß er einem ganz verschiedenen Platz mache. Was'st aber zu machen, wenn man nicht anders kann? —^bezweifelt groß jedoch, auch nach jedem andern Ein-rücke, sind Dürers vier Apostel in zwey Bildern,ö'e zu bewundern ich, Gott sey Dank, Augen, zu be-schreiben aber keine Worte habe, noch haben mag.

Von Rubens ist ein großer Reichthum an Ge-mählden größten Theils aus der vormahligen Düssel -dvrfex Gallerie hiehcc gekommen. Da ich aber diesewilder meist kannte, und das übertriebene Lob, wel,^ Heinse ehedem ihnen beygelegt, mehr Gleich-gültigkeit als anziehende Wärme bewirkt hatte, wel-ch°s von jeder Uebertreibung die Folge ist, da ichrrdieß in der Wahrheit des Colorits dem Paul