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les in der West ist, denn ich sahe zuweilen solcheEinseitige nachher doch, wenn die Menge sich entfernthatte, zu jenem Volksgegcnstande zurückkehren, ui»ihm Aufmerksamkeit zu widmen.
Wer aber, groß oder klein, eingebildet oder de-müthig, Kenner oder Liebhaber, ist durch diese Sälegegangen, und nicht unwillkührlich stille gestanden vorder Maria des Guido Rcni, die gen Himmel fährtgetragen von zwey Söhnen der Unschuld und desLichts; und wer wünschte nicht mitznschwcbcn in jenehimmlischen Höhen, um Theil zu haben an der allesLeid verschlingenden reinen Freude, und dem unaus-sprechlichen Frieden der Seligkeit, die jetzt schon ausdem Gesichte der Schwebenden leuchten!
Ich weiß wohl, daß ich nicht von der Kunstspreche wie ich sollte, mit kaltem Ernst und prosai-scher Würde; ich weiß, daß ich, um zu gefallen, Ur-theil, Meinungen und Winke fügen sollte nach denstrcngnüchterncn Aussprüchcn weiser Kunstlehrer, die sichdurch langes und reifes Studium das Recht erworbenhaben, zu bestimmen was das Höchste in der Kunstsey, und wonach alle ausschließlich streben müssen, dieein richtiges Urtheil fallen, oder selbstthätig der Göttinhuldigen wollen. Allein da ich kein Urtheil begrün-den, sondern nur die Eindrücke treu aufbewahren will,welche die Sachen auf mich gemacht haben, so mußich auch denselben gemäß mich in Worte fassen; undwenn ich manchmal anders zu sehen glaube, als ChrY,