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4 (1828) Briefe aus dem bernerischen Oberlande : ; Tagebuch einer Reise nach München ; Berg-, Land- und Seereise / Ulrich Hegner
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und einige reiche Thoren, die sich, republikanische*Sitte zuwider, Achtung durch Prunk erzwingen wol-len, werden hinterm Rücken ausgelacht, oft selbst voUdenen, die sich tiefer als andre vor ihnen bücken.

Aus einem großen pallastähnlichen Gebäude, der-gleichen es hier viele giebt, obgleich die Straßen dochnicht das edle Ansehen von Augsburg haben, sah icheinen wohlgeklcidetcn, wohlgewachsenen Herrnbrcitgebordetem Hute hervortreten, der ein kleines Kindauf den Armen trug; die Schildwache zeigte daswehr, und jedermann nahm den Hut ab. Das istein General, dachte ich, der seine äußere Würde üb**der Liebe zu seinem Kinde vergißt, ein zweyter Ag^silaus, ein Henry IV. ; ich freute mich seiner Sitte^einfalt, und zog auch ehrerbietig den Hut ab. Ab**der Lohnbcdiente erklärte mir, daß dieß eines d**Kinder des Vicekönigs, Prinz Eugens, sey,der vermeinte Agcsilaus ein Bedienter. Ich schämt*mich. — Worüber?

Ungeachtet der größer» Menge, die sich inStraßen hin und her bewegte, glaubte ich doch ^den Leuten weniger Lebhaftigkeit, Munterkeit, Bcw^lichkcit zu sehen, als in unsern Städten; es gehtles trocken und wie freudenlos einher; kein lautes ^den, kein Zurufen, keine Töne der Fröhlichkeit, kc>^lachenden Gruppen. Woher dieß? Von dem »i«^Biere, das hier zu Lande getrunken wird, hörtesagen. Gewiß tragt dies wenigstens dazu bey; de^