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4 (1828) Briefe aus dem bernerischen Oberlande : ; Tagebuch einer Reise nach München ; Berg-, Land- und Seereise / Ulrich Hegner
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schauen. Glücklicher der so die Eindrücke von beydenSinnen, von Aug' und Ohr, in gleichem Maaße genstig aufzufassen, und sich dieselben zum eigenthümlichenWiedergeben anzugleichen weiß! Das ist aber nurwenigen verliehen; die Einen sehen, die Andern höcren; aus den Sehern werden gewöhnlich Dichterund Künstler, aus den Hörern werden Sprecher undRedner.

Nicht um meine Art und Weise zu rechtfertiggen, das Rechtfertigen seiner selbst hilft nichtviel — sondern um mich selbst ins Klare zu setze» !und mit Wenigem zu trösten , (peu cstvse nouscousols, purcscjus peu äs cliose nous rüstig«;, sagt sPascal) kann ich nicht umhin, zuweilen solchen i>nnern Ansichten den Lauf zu lassen. Wer hat nichtoft ein Wort des Trostes für sich selbst nöthig, wen»er die Zuversicht Anderer mit seiner eigenen Schwache !heit vergleicht? Es gibt denn auch wieder Momentdes Selbstgefühls. >

Wir verließen, Sonntags, den 23. Iu»'gMünchen und seine Schaubarkeitcn; fuhren erst ei»paar Stunden durch flaches, und dann durch Hügelsges Land, beydes langweilig, indem es wenig Anz>^hcndes darbot. So ganz elende Hütten, wie wa»