175
Unterhalten ist. Ob aber diese Gemälde von Carracci ,Und von welchem dieses Namens sie seyen, was weißich! Ich wollte daß ich wüßte, wie sie hieher gekom-men seyn sollen.
Wir hatten, ein Schiff auf Arth gemiethet mitdrey Schifflcuten, jedem 10 Batzen, welches die Taxeist, und ein kleines Trinkgeld. Sie drangen auf dieAbfahrt; daher konnten wir in Zug nichts weiter se-hen, ob ich gleich die Glasmalercyen auf dem Rath-hause von Michel Müller nicht gerne vorbey ging.^s ist weniger die Kunst, als das blumige, fröhliche,hohe Farbenspiel, wobey man auch bey Regcnwcttcrünmer in den Sonnenschein zu sehen glaubt, und diealtvatcrlandischc Kraft, die sich in Zeichnung undVorstellung kund thut, was mich zu diesem unterge-ordneten Theil der Malerey hinzieht.
Die heitern blauen Lüfte über uns, und den grü-ben See unter und um uns; in der Ferne die sichi»m Abschied neigende Sonne und die Schneege-bürge; zur Seite das schöne Gelände, und vor unsöcn Rigi , voin schattigen Fuße bis zum goldncn Kul-^e, immer gewaltiger sich nähernd — segelten wir beyOrderndem Winde in zwey kleinen Stunden nach Arth ,^Nd hatten Zeit auszuruhen, und uns an den Anblickdieser Höhe von fünfthalbtausend Fuß, die wir mor-
ersteigen sollten^ cinbildsam zu gewöhnen, und^iuth zu fassen; die jüngcn Leute im Gefühle ihrer