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hen wir das, dqchte ich, nicht auch schon bey gemeinsamen Gefahren, die dem lieben Vaterlande von Atßen her drohten! Wie lenksam schmiegten sich meh^mals die Gemüther zu einer Ordnung, gegen die tvorher, unter einander widerspenstig ganze Gewetvon Nechtsamkeitcn gegenseitig aufgestellt hatten! ""Nach einem Monathe ging freylich im Lande Schwb»das rechtsbedürstige Zanken auch wieder an; und s^als die Gefahr des Vaterlandes vorbey war, erwachsebenfalls wieder der Hang zu örtlichen und besonder»Vorzüglichkeiten, und mit ihm schädliche Entzweyutunter denen, welche einträchtig seyn sollten. Denn tder hohen und niedern Welt ist alles vorübergehetund eitel; und wo nicht ein großer Geist (der Zerst^rung oder des Aufbauens) vorwaltet, da regen s^desto eifriger die kleinen.
Die Frau Wirthin bemerkte auch, daß anfängtviele Fremde, die das Unglück zu beschn gekonnt"waren, sich über die anscheinende GleichgültigkeitVerschontgeblicbenen aufgehalten, und dem im Entsti'zen verstummten Volke dadurch Unrecht gethan habt'Das konnte ich begreifen, wohlwissend, daß ungeht'res Leiden, so wie die höchste Freude stummTheatralische Aeußerungen, wie sie viele Reisende twarten mochten, können allenfalls den blos objet"gerührten Zuschauer kleiden, bestehen aber nichtder natürlichen Wahrheit, die am Rande des ^grundes trauert.