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4 (1828) Briefe aus dem bernerischen Oberlande : ; Tagebuch einer Reise nach München ; Berg-, Land- und Seereise / Ulrich Hegner
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kriegerische Strcithaufen, die einander zum Angriff auf-suchen. Die Sonne erwärmte uns wieder, und baldsahen wir das Hospitium und die nicht minder erfreu-lichen Wirthshäuser^ die dasselbe umgeben. — Miteinem Kupuziner, der aus dem Kirchlein über dieBrücke in seine Wohnung schritt, ließen wir uns inein kurzes Gespräch ein. Ich sehe sie gerne, undgrüße sie immer freundlich, diese der Weltcntsagungund den Leiden und Freuden der Demuth geweihtenMenschen, die schon durch die Einfalt ihres alterthüm,lichen Aeußern sich so ernst von dem Tande der Zeitabsondern, und als Zeugen christlicher Genügsamkeitauftreten. Ich sehe sie gerne, aber ich suche ihreUnterredung nicht auf, aus Besorgniß, mich durcheine schmerzliche Erfahrung um mein Ideal gebrachtzu sehen. Es sind drey solche Vätcr hier mit einemBruder, die den ganzen Winter über da bleiben, wahreAnachoreten von gutem Rufe. Der mit uns sprachließ keine Klage merken, doch erwähnte er bedenklichder Winterzcit im Gegensatze mit dem gesellschaftlichenSommer. Man denke sich auch diese schauervolleWinter-Einsamkeit, auf drey Stunden weit von allermenschlichen Gesellschaft abgeschnitten, eingeschneit fürMonathe auf einer Bergeseinöde, gleichsam außer derWelt allem Lebendigen entfremdet! Womit erwärmensie sich? wovon leben sie? was thun sie?

Wir gingen die Kapelle unsrer lieben Frauenzum Schnee »»besucht vorüber, da es uns jetzt mehr