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4 (1828) Briefe aus dem bernerischen Oberlande : ; Tagebuch einer Reise nach München ; Berg-, Land- und Seereise / Ulrich Hegner
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Zeitschriften, wurde eingewandt, gewähren zwarden Vortheil, daß man alles anbringen kann, sie vor?schmähen kein Fnttcr, unbekümmert um die Ver-dauung, wenn es nur verschluckt wird; dagegen abergeben sie alles nur stückweise, und wem sollte es nichtverdrießlich seyn, so in Bruchstücken zum Vorscheinz» kommen, und wenn man eben im schönsten Zugeist, abgebrochen und auf Wochen und Monathe hin-aus verschoben zu werden, wo sich kein Mensch mehrunser erinnert?

Wir fanden diese Einrichtung wirklich fehlerhaft.Hingegen so lange zu reisen, bis wir Stoff zu einemganzen Büchlein zusammenbringen, und dann mitdemselben in niedlichem Druck und allegorischem Um-schlag vor die Lesewelt zu treten, dqs gefiel uns. —Wir dürfen nur die Angel des Gefühls in die Nq-turschonhcitcn auswerfen, allenfalls auch in die Schrif-ten unsrer Vorgänger, so werden wir bald Fische ge-nug sangen, die in der Tunke schwungreichcr Dictionein modisches Essen gewahren, wonach alle Leihbiblio-theken, diese Beförderer des Volksgcfchmacks, greifenwerden.

Das Vorhaben ward mit Wärme beschlossen; nurglaubte man zur Vollkommenheit des Werks noch aufzierliche Kupferstiche Bedacht nehmen zu müssen. Da-gegen aber erhob sich eine warnende Stimme: SchöneKupfer, hieß es, stehen wohl gut, können aber so ei-nem Schriftchcn gefährlich werden, da es barbarische