Wie ein Kriegsschiff kommts geflogenAuf den schnell bewegten Wogen,
Streckt der Thurm' und Lhürmleiii vieleWind und Rhein zum holden Spiele.
Die Jnselburg Pfalz, mitten im Rhein bei Caub aufeinem Felsen erbaut, gewährt diesen überraschenden Anblickden schnell heranschiffenden Reisenden. An ihrem Felsen legteBlücher seine Drücke an, als er mit seiner Armee auf en,gen, zum Theil nur für Ziegen bestimmten Pfaden zwischenden Weinbergen, vom Taunus herüber den Rhein überschritt.Die Häuser an denen am Rhein liegenden Dörfern sind öf-ters wie Schwalbennester auf uralte Gebäude und Festungs ,werke, oder wie die freundliche, alte Reichsstadt Ober-Weseldicht am Fluß an die steilen Felswände, angebaut. Diesemit ihren Weingärten und der herrlichen Burg Schönberg;Goarshausen, wo neue Gebäude Leben des Gewerbes andeu-ten; die Katze, erbaut von'dem Stifter der Linie Neu,Katzen, Ellenbogen, etwas weiter hinab die Maus und diegrößere Feste Nheinfels, fesseln die freudige Aufmerksamkeitauf dem Wege bis St. Goar , wo der zweite, fast gefähr-lichere Strudel, des Schiffers Aufmerksamkeit in Anspruchnimmt. Bald verhallt dessen Rauschen und mit Eröffnungdes Lahnthales schließt sich mit Lahnrock und Nieder-Lahn-stein die Reihe der Burgen und alten Ortschaften. Bis da-hin, der Gränze von Nassau , wo das Lahnthal sich öffnet,, sindalle Felögebirge, die den Rhein eng einschließen und nur anwenig Stellen etwas Verband haben, am rechten Ufer durch,aus, und einzelne Stellen am linken, wo das Gebirge ssch et,was der Sonne entgegen wendet, mit Wein angebaut. Mitunglaublicher Anstrengung ist auf jeden Felsen - VorsprungErde getragen, diese an den Abhängen durch Mauern festgr-