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Reise mehrerer Schlesier in die Alpen der Schweitz und Tyrol's / in Briefen des Grafen von P.; mit einer Ansicht des Ortler's in Tyrol
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67
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von Schaafhausen vorangegangenen Freunde uns Unterkom-men bereitet hatten, eine zahllose Menge Neisewagen aufge-fahren, die uns einen Begriff der Fremden - Menge gaben,die jeden Sommer die Schweiz bereisen und gewiß Mil-lion Neichsthaler dort verzehren. Um den See und dessenUmgebungen kennen zu lernen, machten wir eine sehr ange-nehme Wasserfahrt nach Küßnacht, am rechten Seeufer, des-sen Gasthof, hart am See belegen, die schönste Aussicht aufdas reizende Napperswil und die Seeufer gewahrt. Einächter alter Schweizer Guggenbühl bewirthete uns mit einemvortrefflichen Frühstück von Seefischen und selbst gewonnenenWein, der wirklich dem besten Markebrunner glich,, obgleichder Zürcher Wein sonst nicht den besten Ruf hat: aber vor,zügliche Behandlung im Weingarten, im Keller, dieses flei-ßigen denkenden Wirthes, von der wir uns durch seine Güteüberzeugten, bewirken dieses seltene Gewächs. Die mit die-sem Gasthof verbundene Bade-Anstalt und Essig-Fabrik, allesathmet die größte Nettigkeit, und dabei war, was sonst ebennicht der Fall ist, alles wohlfeil. Schöne Landhäuser undDörfer liegen an dem Seeufer oder ziehen sich in die Bergehinauf, der AlbiS mit seinen Nachbarn war uns sichtbar,aber die höher» Schneegebirge am obern Ende des Seesblieben im Nebel verhüllt. Die Farbe des Seewassers ist«fast wie im Bodensee , und die Ufer spiegelten sich mit schö-nem Farbenwechsel in demselben ab. Nachmittags besuchtenwir Kunsthandlungen, wo wir die herrlichsten Schweizer -Ansichten, das schöne Werk über die Simplonstraßs, sahen,und kauften mancherlei Reise-Bequemlichkeiten, wovon ichnur dir mit dikken Sohlen und vorstehenden Nagelköpfenversehenen Alpenschuhe und die für jeden Bergstetgenden sobequemen langen Alpenstöcke nennen will, und besuchten noch

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