Band 
Zwölfter Band.
Seite
39
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Der Junker stutzt, blickt nach dem Schatze,Und bei dem Glanz

Des Golds, vergißt er Berthens FratzeUnd Schuppenschwanz.

„Wie soll ich dir die Freiheit geben,

Du holde Magd?"

Sprach er. „Mit Freuden sey mein LebenDaran gewagt!"

„Ein Kuß erlös't mich," sprach die Holde,„Nom Schlangenleib,

Und schenkt mich dir mit diesem GoldeZum Eheweib."

Er naht sich ihr mit kühner Hitze.

Ha! welch ein Graus!

Ihr Mund speir plötzlich rothe BlitzeUnd Donner aus.

Doch Helden schreckt nicht Rad noch WippeNicht Eerberus.

Pipin dringt vor und spitzt die Lippe,

Und raubt den Kuß.

O Greuel! kaum berührt er BerthenMit seinem Bart,

Als sie, statt ganz ein Weib zu werden.Ganz Drache ward.