Band 
Zwölfter Band.
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Als das Turnier vorüber war,

Hieß man am Hof ihn bleiben;

Er that's und trieb in's vierte Jahr,

Was reiche Sünder treiben.

Der Zwerg verließ ihn keinen Tag;

Kaum scholl der zwölfte Seigerschlag,

So war er bei der HeckeUnd brachte seine Säcke.

Des Lebens thierischer GenußErschöpft auch Riesenkräfie;

Schon lähmt die Gicht ihm Arm und Fuß,Schon stocken seine Säfte;

Morbona wirst halb Leichnam ihnAuf sein damastnes Lager hin,

Er beut dem Arzt Dukaten:

Umsonst, er kann nicht rathen.

Nun zaubert seine PhantaseiDie Opfer seiner Sünden,

Als blasse Furien herbei,

Die ihn lebendig schinden.

Er brüllt, er flucht und reißt voll GrausDas dünn gewordne Haar sich aus,

Und will mit freveln HändenDurch's Schwert sein Leiden enden.

Allein zu schwach, das Schwert zu zieh»,Ruft er den Herrn der HölleUm Beistand an, und schnell erschienDer Zwerg an seiner Stelle.