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Der Pallast.
Als in dem fernen AlterthumeDie Königin Semiramis,
Gespornt vom edeln Geiz nach Ruhme,Das stolze Babel bauen ließ,
Und alles, außer dem Palaste,'Vollbracht war, flehte sie die KasteDer Schranzen um die hohe Gunst,
Den Bau nach eigner Art und KunstJn's Merk zu setzen» Ihr BegehrenWar für die Fürstin schmeichelhaft;
Sie säumte nicht, es zu gewähren.
Nun griff die ganze DienerschaftZum großen Werk. Ein AmtsgenoffeDes Dädalus, nur war er stumm,
Die Herren wußten wohl warum,Entwarf den Riß zum Fecnschlosse.
Die Gänge waren alle krumm,
Und schienen nach der Schnur gerichtet.Die Mauern waren überallVon hohlen Steinen aufgeschichtet;Wenn jemand log, so lief der Schall,So leis' er war, durch alle Säle.Hingegen wann aus voller KehleDie Wahrheit rief, so starb der Ton,Und drang nur selten bis zum Thron.Die Königin gab dem Magnaten