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Die Reformatoren.
Zween Weise zogen durch die Welt,
Bom edeln Trieb gespornt, den Irrthum zu besiegen;
Ein großes Werk! Vom Südmeer bis zum BeltHerrscht dieser Astergott. Auf seinen RitterzügenTraf das Epoptenpaar ein Völklein an,
Das einen Affen göttlich ehrte,
Den es in seinem frommen Wahn
Mit lauter Kokosmark und süßem Rahm ernährte.
Der jüngre Philosoph, als er den Unfug sah,
Erzürnte sich im Geist und rief mit bitterm SpotteDem blinden Haufen zu: „Was macht ihr da?
Unglückliche! hinweg mit diesem Gotte!
Der, als ihr wurdet, noch nicht war,
Und, dummer als ihr selbst, euch nicht verstehet,
Der nichts vermag, und eher noch vergehetAls ihr. Ein Gott ist unsichtbar;
Kein Lhierfell schließt ihn ein." Er wollte weiter sprechen,Allein mit wüthendem GeschreiDrang der erboste Schwärm herbei,
Um seinen Gott und sich zu rächen.
„He, Brüder!" sprach der ältere Gespan,
Der bloß durch List den Freund noch retten konnte;
„Ihr seht, der Mensch ist toll, wie stünd' er sonst im Wahn,Ein Gott sey unsichtbar? Seht dort am HorizonteDie goldne Sonne schlafen gehn;
Sie wärmt, sie leuchtet euch, sie schmücket Feld und WeidenUnd schenkt euch Ueberfluß. Nun müßt ihr selbst gestehn,