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2 (1817) Zweiter Theil, von der Verschanzungskunst, worin zugleich das Rekognosziren, die Vertheidigung und der Angriff der Schanzen, Verschanzungen, Landstädte, Dörfer etc. abgehandelt wird / von G. v. Scharnhorst : mit 12 Kupfern
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416
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Nähere Bestimmung der Art des Feulrns»

Feuert jeder für sich willkürlich, wie dies §es-sac will, so erhalt man keine Masse des Feucrns,keine plötzliche Wirkung; diese rinr; aber wirkt aufeine entscheidende Art aufs menschliche Herz.

Ein anderer Nachtheil des willkürlichen Aeuernäbestehet darin, daß die Leute der demselben unnöthi«gerweise ihre Munition verschießen, und daß esihnen dann daran fehlt, wenn sie dieselbe. Vortheilhaftbrauchen können.

Man will hiermit nicht sagen, daß die Leuteauf den Feind am Rande des Grabens noch nachdem Kommando feuern sollen; dies wird man schwer-lich erhalten. Theilt man aber die Leute von etwa10 zu 10 Rotten ab, jedoch so, daß jede Abthei-

lte keine Masse von Feuer, keine plöhliche Wirkung»Unterdeß 2 Rotten auf die Bank und von derselbe«herunter treten, konnte das ganze Peloton, wenn esauf der Bank stehen bliebe, schon wieder geladenhaben, und der Trupp, könnte also 4 mal mehr Feuckgeben, als bei des Verfassers Methode möglich ist.

Der Graf von Sachsen will blos das erste Gliedfeuern, und das 2te und ^te laden lasse». DasWechseln der Gewehre aber verursacht Unordnungen'und unterdeß der Mann auf der Bank ein Gewehrtveggiebt und ein anderes annimmt, könnte.er selbstgeladen hadert, so baß hier z Glieder nur das halbeFeuer von 2 Gliedern geben, welche aus der Bankstehen, und hier laden und feuern»