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2 (1817) Zweiter Theil, von der Verschanzungskunst, worin zugleich das Rekognosziren, die Vertheidigung und der Angriff der Schanzen, Verschanzungen, Landstädte, Dörfer etc. abgehandelt wird / von G. v. Scharnhorst : mit 12 Kupfern
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H. 20.

Vertheidigung gegen einen nächtlichenAngriff.

Wenn man xinen nächtlichen Angriff befürchtet,so haben wir in der Verschanzung den Nachtheil,daß wir den Feind nicht sehen können; diesem hilftman aber auf folgende Art einigermaßen ab:

1) Erleuchtet man die Gegend, wo der Feindsich nähert, durch Lichtkugeln.

2) Errichtet man vor der Verschanzung, nachVaubans Vorschlag, von Zoo zu Zoo Schritt Holz*stoße mit Stroh vermischt, die man bei einem An-griffe anzündet.

Dies gehet hier immer an, weil man vor derVerschanzung Pikete rc. hat, und der Feind sich ihnen.nicht eher nähern kann, bis er diese zurücktreibt.

Die Entfernung der Holzstöße von dem Graben ,beträgt i 5 o bis 200 Schritt.

Am besten ist es, wenn man sie nahe vor dieWolfsgruben legt, damit man den Feind, wenn erdiese passirte, recht im Schuß hat.

5 ) In Absicht der Bedienung des Geschützesmuß man den ersten Theil unsers Handbuchs nach-lesen.

4 ) Pechkränze, Theertonnen rc. könnten hier,wenn man sie hätte, auf mancherlei Art gebrauchtwerden.