Band 
Einundzwanzigster Band. Erster Theil.
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Hund in der Tonne nichts nachgab, und Taback und Wein undEpigrammen sebr unappetitlich unter einander käuete. Einst,als Garrick mit einigen Freunden bei ihm speiste, reizte ihreNasen ein widriger Ausfluß; Fielding half ihnen bald ausdem Traum; denn, indem er lachend aufstand, warb die Ge-sellschaft gewahr, daß er auf dem Nachtstuhl bei Tische saß.Ich habe nun von Garrick selbst die Geschichte von Fielding'SBildniß bestätigen hören, welches vor Murphy's Ausgabeseiner Schriften steht. Hogarth zeichnete solches nach Fiel-ding's Tod aus dem Gedächtniß; und weil er sich eines merk-würdigen Zuges im Munde nicht erinnern konnte, ahmte Gar-rick denselben nach, und erfrischte dadurch Hogarth's Einbil-dungskraft. Dies veranlaßte das oft wiederholte lächerlichefranzösische Mährchen, daß Garrick einem Maler zu einemfremden Gesicht gesessen habe. Wir würden berühmte Män-ner oft aufrichtiger bewundern, wenn man weniger Wundervon ihnen erzählte. Wichtiger ist eine Anekdote von Garrickin Rom. AIS man in einer Gesellschaft von Künstlern vomAusdruck der Leidenschaften sprach, so tndividualisirte er einenach der andern auf seinem Gesicht mit einer fürchterliche»Wahrheit. Hätte der gegenwärtige Mengs diese Erpressionengezeichnet, so würden sie für den Ausdruck der Seele dasNämliche seyn, was Polyklet's Regel für die Verhältnisse desKörpers war. Ich selbst habe etwas AehnlicheS von ihm gesehen»als ich ungefähr vor 8 Tagen der Repetition eines Stücks tkok»<iivlc von Liker-tstk zusah. Er hatte in solchem selbst keineRolle, und dennoch machte er alle, auch die Weiberrollen,seinen Schauspielern mit einer täuschenden Wahrheit vor. ESist unbegreiflich, wie sein - fein gesponnenes Nervengewebediese beständige Anstrengung erträgt; wie eS zugeht, daß seineGesundheit nickt unterliegt: denn Sie müssen nicht glauben,daß es nur bei ihm auf der Oberfläche stürmt. Ich sah ihn