Band 
Einundzwanzigster Band. Erster Theil.
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Achter Brief.

Paris, de» ltz. Nov. 1758.

Madama Geoffrin, die ihr großes Vermögen gastfreiund edel genießt, gibt Wechselsweise an Gelehrte und Künst-ler, zwei Mal die Woche, eine Tafel von mehr als zwanzigGedecken, und bittet jedes Mal Fremde dazu; diese müssenihr yber durch alte Freunde empfohlen seyn.

M 'Hier wird man mit merkwürdigen Männern bekannt;Alembert, Helvetius, Marmontel, Mariette, Cochin, SouflotB rnet, sind ihre gewöhnlichen Gäste. Es istS.tte, daß je-der für seine Zeche eine Neuigkeit mitbringt; da trägt manVerse und Prosa, Manuskripte und Bücher, Gemälde, Ba»sen und Büsten zusammen. Wir haben gestern Hamilton'öHetruscische Gefäße, la Chappe's französtrtes Sibirien*),

Dieser tieffinnige Mann reist« auf einem Schlitten in wenigMonaten durch Sibirien, und lernte nicht allein Sitten, «e-