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der Natur, dort allein Moor- und Heideblumen zu sammeln.Wenn der StrohfidelverSler und der Bänkelsänger den Dich-ter bilden soll, so wird der spruchreiche Hochzeitbitter undder Kranz aufsteckende Zimmergesell auch bald den deutschenRedner unterrichten.
Durch solche Würfe sind wahrlich die Griechen nicht un-sterblich geworden, sie, die, in der vollkommensten Euphemie^tiefen Inhalt in reizenden Ausdruck kleideten. Bon ihnen,also von dem Genie, empfing Aristoteles seine Regeln, undgab nicht Gesetze dem Genie, die man jetzt so gerne verach-ten möchte, weil man sie nicht mehr verachten kann."
Ich erkläre feierlich, daß ich keinen Antheil an diesemAusfall nehme, auch dünkt mich, daß die Furcht meinesFreundes ungegründet sey. Biele unserer neuen Werke sind —unübersetzbar, und freilich keine gewürzte Leckereien, abergesunde Kost für deutsche Magen — wie die Eicheln fürunsere Vater.
Laßt die alten Herren immer zürnen, weil ihr Ansetznnichts mehr gilt. Nach dem allgemeinen Lauf der Dinge, wirdder Aeltere durch den Jüngern von der Bühne verdrängt.Wir sind der gefeilten Arbeit müde; es ist Zeit, daß endlichMutter Natur einmal spricht, wie ihr der Schnabel gewach-sen ist. Warum soll denn allein ein ekler Kreis von Ken-nern belustigt werden? Wir lassen uns jetzt zu der unver-dorbenen ehrwürdigen Menschengattung herab; sie ist erstdurch Redner und Dichter, wie das athenische Volk, gebildet,so wird ihr Beifall Siegel der Vortrefflichkeit. Schon wan-delt allmählig die populär gewordene Literatur aus den Zim-mern, unter die Treppe, und mir ist eine Lesegesellschaft be-kannt, zu welcher ein Paar Kutscher gehören.