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Zweiundzwanzigster Band. Zweiter Theil.
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wenn er anders beklagt seyn will. Er lebt in London vonder Hälfte seiner halben Gage, um ein besseres Glück inder Nähe abzuwarten, und seine Frau hungert mit zweiKindern bei der andern Hälfte in Berkshire. Man sagt,daß er das arme Weib schwärmerisch liebt, und vielleichtmacht ihn ihre Abwesenheit schwermüthig. Hat der Mannkeine Freunde? Allerdings, war die Antwort, aber er mei-det sie und begegnet ihnen zurückhaltend und kalt. Er nenntes eine gefährliche Prüfung, Hülfe zu fordern, und will,wie er sich gegen Jemand herausließ, keinen alten Freundverachten lernen. Nun wissen Sie, Mylord, fuhr der Er-zähler fort, daß man Niemand seine Wohlthaten aufdringt,und daß es eine schiefe Art zu denken verräth, wenn unsdas Unglück stolz macht. Dem Herzog klopfte das Herz ge-schwinder, und er entwarf sich auf der Stelle seinen Plan.Einige Zeit nachher, als eben Randal in tiefen Gedankenauf einer Bank des Parks saß, näherte sich ein Kammerdie-ner des Herzogs, und bat ihn im Namen seines Herrn aufden folgenden Tag zu Gaste. Randal stand mit einigerBestürzung und wie vom Traum erwachend auf, maß denFremden mit den Augen, und antwortete kalt, daß er sichin der Person irren müsse, weil er den Herzog nickt kenke.Wenn Sie, erwiederte der Andere, Capitän Randal vom18ten Regiment sind, so gilt mein Auftrag lSie. Gut, sagteRandal) ich begreife das nicht, aber ich werde die Ehrehaben aufzuwarten.

Der Herzog empfing ihn allein, und indem er ihn ver-traulich bei der Hand ergriff, sprach er leise mit einer ge-heimnißvollen Miene: Sie errathen die Ursache meiner Ein-ladung nicht, und ich bin ungewiß, wie Sie meine Freiheitaufnehmen werden. Ich habe durch einen Zufall erfahrenbaß eine junge Dame von meiner Bekanntschaft nichts we-