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Cherokesen bei jedem Krieg ihrer Nachbarn die Axt ge-gen ihre Brüder erheben, kämpfen sie für's Vaterland?
Wo ist der lebendige Geist, der uns allgewaltig, und zuEinem Endzweck ergreifen, der uns an Einer Kette haltensollte, wie Jupiter die Schicksale hält? Wo ist ReguluSTugend, Leidenschaft, ein Opfer zu werden für's Vaterland?
Sprich den Fürsten nicht Hohn, frciheittrunkener Jüng-ling, der du vielleicht als Mann zu ihren Füßen kniest! Undsie verdienen auch deinen Barden-Eifer nicht, denn Viele un-ter ihnen sind freundlich und gut, und verleihen selbst denFürstenhassern Brot. Aber träume nicht von Freiheit, solange noch an jedem Hof jeder Laut des Muths verstummt,so lang' unser Eigenthum nur von einer Schatzvcrordnungzur andern sicher ist, so lang' unser Blut eine Lands- und-Domainenwaare bleibt, so lang' wir auf jeden Wink wieCäsar's Kriegsknechte ausrufen:
i?eetors »i iintrui», grsviclsere in viscern nwtei»
Impernt, i„ vit» persxm» tnmen omni» äextrs.
Tröste dich damit, daß Freie nicht immer glücklich sind, daß,es Sokrateö und Phocion nicht waren, und daß e<^Sclaven seyn können unter Antvninen.