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die gröstentheils sich auf Las gründete«, was ich t«Conr. Geßners Thierbuch darüber gelesen zu ha-ben mich erinnerte , mit alter Weitlauftigkeit antwor-tete. —

Das Murmelthier/ (tvius -Upinu«) oder wiees in Uri und Wallis genennt wird, ^»urmecli, hatin Ansehung der Gestalt -es Rückens, der borstarti-gen Haare, und der kurzen Beinen einige Ähnlich-keit mit den Dachsen; an Kopf und Grösse aber glei-chet es mehr einem Kaninchen, hat aber sehr kurzekleine Ohren, starke pfotichte Füsse, einen dicken zweySchuh langen Schwanz — Ist braun-roth, schwarzund grau von Farbe. Die Stein-Wüsten auf denhöchsten Alpen sind ihr Wohnort — Sie sind sehr scheu-He, und fliehen in ihre Gruben, so bald sie eine lebendi-ge Kreatur, Menschen oder Thiere auch nur von Ferneerblicken. — Deswegen bekömmt man diese Thiere soselten zu sehen, wenn man über die Alpen reiset, ob-schon sie häufig daselbst find. Jedoch wenn man sichvon der getriebenen Strasse entfernet — wenn manstill und forschend in den höchsten Alpgegenden herumklettert, so sieht man sie oft — Ich habe aufdemGott-hard und zwischen andern Berggipseln schon ganze Trup-pen dieser poßicrlichen Thiere bey einander gesehen;aber kaum erblickt' ich sie, so waren sie verschwunden.

Wer ihre Weise nicht weiß, und so allein in einerDerqqcqend herumirret, wird durch ihr unvermuthe-tes durchdringendes Geschrey oder Wissen erschreckt,womit sie einander vor der obschwebenden. Gefahr war-nen. Denn wenn sie zu Weid gehen, oder sich Pro-viant sammeln, so sitzt immer eines von ihnen auf chriem erhabenen Stein, wie aus einer Hochwacht, «stimmer in ängstlicher Bewegung, steht sich nach allen

Sei-