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Grotte find mit Muschelwerk und Marmorplattenniedlichst bekleidet, und die verschiedene Halte» und Ar-kaden , woraus diese Grotte besteht, machen im Gan-zen die schönste Wirkung. Auch bey der grasten Som-merhitze kann man sich darin kühlen , und die Reiheder Natur von der Kunst nachgeahmt angenehmst ge-messen. Der ganzen Jnsnl mangelt bey aller Ver-schwendung der Pracht und Kunst, doch das vortref-lichste, nänHch gutes Brnnnguett - Wasser. Freylichist die Erwartung von jeder Sache, nach den Beschrei-bungen, grösser, als der Gcnnß, und dieß trift auchhier ein, dennoch wird es niemand reue» nach diesenJnsuln eine Reise von zehn und von zwanzig Stundengemacht zu haben.

Zwo Linien des Hauses Borromeo stnd die Ei?genthümer dieser Gärten , und diese alte Familie be-stzt hin und wieder an dem §antzen-Sce grosse Lehen,und beträchtliche Vorrechte und Einkünfte. Die drittedieser Fnsuln heißt 8r. virrmc, und hat! nichts merk-würdiges ; ste ist mit verschiedenen kleinen Bauern-häusera besezt, deren Bewohner von der Fischerei) grö-stentheils ihre Nahrung haben. Eine von der andern,ist eine starke Viertelstunde entfernt. Weil auf keinerdieser Jnsukil ein Wirthhaus ist, indem der Reisendemit Lust speisen und Herbergen könnte, so ist man ge-uöthigkt an einem der nahen Ufern eines zu suchen,palanza und Intra zween schöne Marktflecken stndeine kleine Stunde davon entfernt 7 wo man alle Be-quemlichkeit findet, die auf den Jnsuln mangelt.Wir liessen uns nach dem erster« Ort hinübersetzen,yrid übernachteten daselbst.

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Reise