82 Geſchichte der inlaͤndiſchen Schiffahrt.
Stadt, Herr Buͤſching, in ſeiner Erdbeſchreibung ſagt: daß ſie die einzige imganzen Kirchenſtaate ſey, wo noch viele Handlung getrieben wuͤrde, wo nochanſehnliche Manufacturen bluͤheten, und deren Einwohner noch nicht von derFaulheit angeſteckt waͤren, die ſich faſt durchgaͤngig uͤber das ganze Land ver-breitet hat.
Im Großherzogthum Toscana befindet ſich ein Kanal, der von Livorno,ohnfern der Seekuͤſte, uͤber Stagno gehet, und ſich daſelbſt in zwey Arme thei—let; wovon der eine nach Piſa, der andere aber nach Cascina ſeinen Lauf nimmt,und daſelbſt in den, von Florenz herunterkommenden, und durch Schleuſenſchiffbar gemachten Arno faͤllt.
Ob alle dieſe Schiffahrten noch in gutem Stande ſind? iſt eine Frage,die ich nicht wohl beantworten kann, wenigſtens ſind ſie es vormals geweſen.
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Da die Beſchreibung des Daͤniſchen K 117 im Herzogthum Holſtein, ſchonabgedruckt war, erhielt ich die zuverlaͤßige Nachricht, daß, nach einer nunmehrofeſtgeſetzten Einrichtung der Arbeit, in dieſem 1780ſten Jahre, der Theil desKanals, zwiſchen dem Kieler⸗Ford, bis an den Flemhuder⸗See, oder die hoheEyder, nebſt denen 3 Schleuſen, durch welche derſelbe bis dahin aufſteiget, unddenen erforderlichen Bruͤcken, vollig fertig werden ſoll; und daß das ganzeWerk im Jahre 1784. vollkommen vollendet ſeyn wird.
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