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Lehrbuch der Waldwerthberechnung / von Dr. Josef Albert
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25.

Wenn es sich bei der Werthberechnung im Nachhaltbetriebestehender Waldungen nur um die jährlichen oder auch periodischenGesammtgeldreinerträge (8. 22.) handelt, so wird dagegen bei solchenWaldungen, von denen ein nachhaltiger Ertrag nicht verlangt ist,die bestands- oder orts weise Werthberechnung Platz greifenmüssen, d. h. man wird für einen jeden einzelnen Bestand nichtnur für den ersten Abtrieb jenes Alter annehmen, bei welchem dererntefreie Geldertrag den höchsten Jetztwerth (8> -4. Formel 3) hat,sondern auch bei der Werthberechnung der Erträge der folgendenUmtriebe von demselben Grundsätze ausgehen. Auf gleiche Weisewerden auch für jeden einzelnen Bestand die Ausgaben berechnet.Aus der Differenz des Jetztwerthes von Einnahmen und Ausgabenergibt sich sodann der Capitalwerth des einzelnen Bestandes f», unddurch Addition dieser Einzelnwerthe der Werth des ganzen Waldes.

Durchforstungs-, Nebennutzungs- und Jagderträgc u. s. w.werden natürlich nach ihrem Jetztwerthe dem Werthe der Einnahmenaus den Abtriebserträgen zugezählt, sofern man eS bei den Durch-sorstungen nicht vorzieht, die Nachwerthe ihrer Erträge bei demAbtriebsertrage in Zugang zu bringen.

(n) Es sei für einen Bestand z. B. nach in Jahren der Vortheilhafteste Zeit-punct der Benutzung, und, unter Berücksichtigung der Zwischennutzungs-erträge, für die Folge ein Umtrieb von n Jahren am entsprechendsten, dieEinnahme beim ersten Bestandsabtriebe sei -- r, jene am Schlüsse derfolgenden Umtriebe, incl. der Nachwerthe der Vorerträge, gleich s: so ist,wenn n den jährlichen Aufwand für Verwaltung, Steuern u. s. w. und osolchen für die Cultur der Fläche beim jedesmaligen Bestandsäbtriebebedeutet, der Capitalwerth dieses Waldes

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Statt des Capitalwerthes der jährlichen Ausgaben konnten

wir auch für den gegenwärtigen Bestand und für die folgenden Umtriebe denJetztwerth der treffenden Ausgaben gesondert in Abzug bringen, indemMm, Waldwmljöcrechiiuiig. o