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Lehrbuch der Waldwerthberechnung / von Dr. Josef Albert
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werlhWiinmirng von Waldungen, die als solche forfzuliellehen haken.

späteren Verhältnisses zwischen Angebet und Nachfrage bietet, nichtumgangen werden können.

Daß man von den hohen Preisen gegenwärtig nur in geringerMenge zur Nutzung kommender Holzarten und Sortimente nichtauf die Preise bei sehr erhöhtem Angebote schließen darf, ja daß inden meisten Fällen dergleichen Sortimente bei nur wenig vermehrtemAnfalle keinen Absah mehr finden, bedarf keiner weiteren Ausführung.

Übrigens wird sich auch da, wo das ganze Materialcapitalaugenblicklich benutzbar erscheint, die Erziehung einer der bestehendenNachfrage entsprechenden Menge starken Holzes rentiren, indemdann durch den höheren Preis des Holzes der Massenverlust inFolge des spateren Abtriebes ausgewogen werden wird.

Fassen wir das Ganze noch einmal zusammen, so muß bei derGründung der Werthbcrechnung auf das vortheilhafteste Benutzungs-alter der einzelnen Bestände nicht nur das Wechseln der Quan-tität und Qualität des Ertrages eines Bestandes mit demAbtriebsaltcr, sondern auch die Veränderung der Preisverhältnissedes ganzen Waldes durch die veränderte Concurrenz in Betrachtkommen: Factoren, deren Zusammenwirken sich weder durch einemathematische Formel ausdrücken läßt, noch überhaupt einer ver-lässigen Voransbestimmung fähig ist, wodurch die reine Geld-oder Finanzwirthschaft, wie Preßler sie verlangt, trotz ihrerplausibeln Einfachheit ebenso wenig eine sichere wird, wie sie eineallgemein anwendbare ist.

»1 Man hat wohl auch geglaubt, daß sich der Werth eines Waldes nach dem vollenAnschlage seines Material- und Bodencapitales zu dem aus seinen Erträgenberechneten Werthe ähnlich verhalte, wie bei einer unter xnri stehenden Actieder Nominalwerth zn dem Conrswerthe. Allein dieser Vergleich hinkt, wie sckwnder k. würtembcrg. Revierförster Fischbach (Forst- und Jagdzeitung l8S9.Einige Betrachtungen über Preßler'srationellen Waldwirth.") bemerkte,indem der eingebildete volle Bestandswerth, als ursprüngliches Geschenk derNatur, noch von keinem Käufer bezahlt wurde und deshalb auch nicht sinkenkonnte, sondern vielmehr auch für die Folge ebenso in steter Zunahme begriffenist, wie er sich bis jetzt aus Nichts allmälig gebildet hat. Ebenso wenig kannman bei Herabsetzung eines Hochwaldes auf den Niederwaldbetrieb denVergleich mit einem über xaa-i gestiegenen Werthpapiere machen, da ja derWerth des Waldes durch die Minderung des Materialcapitales nicht erhöht