Band 
Erster Theil.
Seite
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Ueberrock, Degen und Pferd — Sie sollen mein Generalad-jutant werden. Ich weiß, Sie verstehen Mathematik undzeichnen gut. Ich kann Sie beim Rekognosciren gebrauchenund zum Krokiren der Gegenden."

Da half kein Opponiren. Ich nahm die Stelle desGeneraladjutanten an, weil sie mir auf den Rücken einesPferdes half, mit dem ich desto schneller Friederiken wiederzu sehen hoffte. Ick gelobte Karl dem Großen Treue, undvertauschte die designirte Pfarrei mit dem Schwert Petri,doch gedachte ick Niemanden ein Ohr abzuhauen.

Der Feldherr zählte noch den gleichen Abend sein Heer,ernannte neue Capitaine, Korporale und Lieutenants; stelltemich als seinen künftigen Adjutanten vor und entwickelteden staunenden Preußen seine Riesenplane,

„Ja, Kameraden," rief er, und spreizte beide Armeaus einander: „es ist beschlossen! Wir wollen durch unsereThaten den Namen der Preußen wieder ruhmreich machen.Der Geist des großen Friedrichs umschwebt uns. Daszitternde, blutende Vaterland sieht auf uns — wie, Kame-raden! sollen wir in schmähliche Knechtschaft fallen? Washaben wir zu wählen? Sieg und Ruhm vor der Welt, odereine ungeheure Reise in französische Knechtschaft. — Wermir treu seyn, wer mir für Gott, König und Vaterland fol-gen will, der rufe mit: Sieg oder Tod!"

Diese Rede entflammte das ganze Heer. Die Meistenschrieen: „Sieg oder Tod!" nur Einige, die noch nach denFleischtöpfen Berlins gelüsteten, riefen mit komischem En-thusiasmus dazwischen: „Sieg oder Brod!"

Die Königin Elisabeth war auch bei dem feierliche»Auftritt zugegen. Man sah es ihr an, wie empfindlich sie