Band 
Erster Theil.
Seite
84
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schen die Beine. Um zwölf Uhr bist Du unfehlbar bei derGregorienkirche und gibst mir meine Kleidung wieder. Adieu!Das ist ein Teufelsspaß für mich."

Trotzig ging der neue Nachtwächter seines Weges. Phi-lipp eilte, ein nahe gelegenes BierhauS zu erreichen.

3 .

Indem er um die Ecke eines Palastes bog, fühlte ersich von einer maskirten Person berührt, die so eben vordiesem Palaste aus einem Wagen gestiegen war. Philippblieb stehen und fragte nach MaSkenart, nämlich mit ge-dämpfter, leiser Stimme: „Was steht zu Befehl?"

„Gnädigster Herr, Sie sind in Gedanken hier vor derThür vorüber gegangen!" erwiederte die Maske. „WollenIhre königliche Hoheit nicht — "

„Was? Königliche Hoheit?" sagte Philipp lachend. „Ichbin keine Hoheit. Wie kommen Sie zu dem Einfall?"

Die Maske verbeugte sich ehrfurchtsvoll und schielte nach derstrahlenden Diamantschleife auf Philipps Federhut. „Ich bitteum Gnade, wenn ich Maskenrecht verletze. Aber in welchesGewand Sie sich hüllen mögen, Ihre edle Gestalt wird Sieimmer verrathen. Belieben Sie gefälligst vorzutreten. Wer-den Sie tanzen, wenn ich fragen darf?"

„Ich ? Tanzen? — Nein. Sie sehen ja, ich habe Stie-feln an!" antwortete Philipp.