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bei nicht begünstigt, oder ihn wohl gar an einigen Ortenuntersagt, weil, bei wachsenden Meinungsgährungen, allge-meine Feste dieser Art leicht Störungen der Ruhe, odermancherlei Aergerniß veranlassen, oder zu unholder Zeit anEinheit der deutschen Nation und an Stärke des Volksmahne» konnten. Zum Theil war aber auch der Eiferselbst schon lauer geworden, einen Tag zu begehen, des-sen goldene Früchte, wie man sie erwartet hatte, unsichtbargeblieben waren, ja wohl nie reif werden zu könne» drohten.
Schon fing der Kleinmuth an zu vermuthen, daß dieHöfe in die alte Sicherheit zurückgesunken seyn mochten;daß sie manche zu rasch gegebene Verheißung mit langemStillschweigen in Vergessenheit stellen wollten; daß selbst dieFreimüthigkeit der Tageblätter hin und wieder beschwerlichfalle. Denn wenn auch die rüstige Zensurstrenge im Kur-fürstenthum Hessen nicht auffallend schien, hatte doch die,welche in der freien Stadt Frankfurt, unter den Augender Bundesversammlung, ja vielleicht von einzelnenGliedern dieser Versammlung selbst hervorgerufen war, destomehr das Ansehen einer düstern Vorbotin.
Zur Vermehrung beginnenden Mißtrauens wirkte zumTheil auch das Lautwerden mancher in Deutschland sonstgeachteten Schriftsteller, welche in allerlei Form Lobrednerder ehemaligen staatsbürgerlichen Verhältnisse wurden,oder welche selbst die herrschende Sehnsucht der Menschenunfreundlich verspotteten. Nicht minder wirkte zum Er-regen des Argwohns der ruhige, bedächtige Gang, welcherin allen öffentlichen Geschäften wieder Platz nahm. DieVölker waren desselben seit zwanzig schicksalsvollen Jahren,besonders unter der Viel- und Schnellthätigkeit Napoleons,dermaßen entwöhnt, baß ihnen schien, die Regierungen seyen