Band 
Zweiter Theil.
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Deutschlands Volksstimmung.

„Sehet euch vor in dem, was ihr zu thun beginnet!ES wird heut' großes Spiel gespielt, in welchem Der ver-liert, welcher, statt mit ruhiger Besonnenheit, mit Leiden-schaftlichkeit geht und wagt. Auch geheime KabinetSpolitikund diplomatische Taktik verfangen hier nichts. Man hates nicht als Staat gegen einen fremden Staat, sonder»mit sich selbst zu thun. Bom Volk muß die Rede sey»,nicht von der Partei links und rechts. Die wilde Unge-behrlichkeit demokratischer Schwärmerei und die Schlauheitdes aristokratischen Stolzes find die Scylla und CharybdiSder Fürsten. Wer sich von der einen zu sehr abwendet,scheitert unausbleiblich an der andern.

„Gewiß nicht die Völkerschaften träumen und sprechenvon gewaltsamen Staatsumwälzungen und spiegeln den Für-sten Schreckbilder vor, sondern die ersten Redner der Par-teien. Unsere Völker sind ruhig. Es ist noch zu allemGuten die gute Zeit vorhanden, wenn man das Gute red-lich will. Schon der oberflächliche Blick auf Deutschland,wenn man nicht schlechterdings Gespenster sehenwill, belehrt Jeden, daß hier von keiner gewaltsamen Re-volution die Rede seyn, und daß noch weniger Deutsch-land im Jahre 1819 mit Frankreich im Jahre 1789 ver-