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Anthologie aus den Werken von Ernst Schulze
Seite
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Am Iv. Februar 18LK

i.

Nichts wollt' ich mehr verlangen, nichts mehr flehen,Dürft' ich mit dir, in sel'ger Glut entbrannt,

Bon deinem Arm mit leisem Druck umspannt,

Nur einmal mich im raschen Tanze drehen,

Und süß umhaucht von deines Mundes Wehen,

Und Blick auf Blick in trunkner Lust gewandt,Mich, den ich nie in deinem Herzen fand,

Ach, einmal nur in deinem Auge sehen!

Doch hält mich längst von jenem einz'gen Glück,

DaS gern vielleicht dein strenger Sinn gewährte,Ein ernster Schwur, den ich mir that, zurück;

Und wenn auch einst die Sehnsucht mich bethörte,Nah' wärst du mir den kurzen Augenblick,

Doch ich dir fern, weil ich mich selbst nicht ehrte.

. 2 .

Ihr bunten Au'n, ihr Quellen und ihr Höh'n,Ihr Thäler und ihr dunkeln Laubenhalleu,Wo's ihr zu ruhn, zu wandeln einst gefallen,Nie mag die Spur der Schonen euch vergeh»!