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Anthologie aus den Werken von Ernst Schulze
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87 .

Und heute grad' ist jene Seit verschwunden,Worüber sie bei'« Scheiden sich vereint»

Ob sie daheim die Gaben aufgefunden,

Da» weiß ich nicht, wiewohl eS Jeder meint.Wir werden selbst es sehn nach wenig Stunden,Weil bald die Zeit der sichern Prob' erscheint;Wenn diesen Berg die Abendstrahlen röthe«,Dann werden sie den Rosenhain betreten.

88 .

Dieß ist der Grund zu jenem freud'gen Feste,Iu dem da» Volk von allen Seiten zieht.

Luch nahten sich viel' edle fremde Gäste,

Die früher selbst sich um den Preis bemüht.

Und unser Fürst bewirthet sie austs BesteUnd zweifelt nicht, daß heut' die Ros' entblüht.So sprach der Hirt und hatte kaum geschwiegen,Da waren Beid' auch schon in's Thal gestiegen.