nach der Saverne. 115ren ſchlagen in einen, gegen das obere Waſſer vorſpringenden Winkel, zuſam-men. Uebrigens ſind ſie nach dem Muſter der, auf dem Kanal des Herzogsvon Bridgewater befindlichen Schleuſen, erbauet; bey deren Beſchreibung ichmir vorbehalte, eine genauere Nachricht davon zu ertheilen.
Der unterſte Hafen, welchen 20 große Schiffe einnehmen kann, liegetam Abhange der Hohe 13 Fuß hoͤher, als die Saverne. Der oberſte, auf derHohe ſelbſt liegende große Hafen, in welchem 60 Schiffe Raum finden, liegt24 Fuß hoͤher, als beſagter Fluß. Beyde ſind rings herum mit einer hoͤlzer—nen Vorſetzung eingefaßt. Am unterſten Hafen liegt eine doppelte Schiffs-docke, in welcher ſo wohl Schiffe, die auf der Saverne, als auch ſolche, die auf demKanal geben, erbauet werden. Sie ſind mit einer Mauer von Backſteinen ein—gefaßt, und in der Mitte ein wenig erhaben, damit der Bauplatz ganz trockenlaufe, wenn das Waſſer durch das, zu dieſem Ende in der einen Ecke befindlicheLoch, in den, mit punctirten Linien angedeuteten unterirdiſchen Abzug faͤllt, undin die Saverne abfließet. Der Eingang dieſer Docken wird durch Klapthuͤrenverſchloſſen, die auf dem Boden liegen, und ſich in Zapfen nach einem viertelZirkel, bis zum verticalen Stande herum drehen laſſen, wenn darin ein neuesSchiff gebauet, oder ein altes ausgebeſſert werden ſoll. Dieſe Art Thuͤren wer—de ich in der Folge genauer beſchreiben und durch deutliche Zeichnungen zu er—klaͤren ſuchen.
Die Abfahrt nach dem unterſten Hafen dienet dazu, damit Schiffe, die
in den oberſten Hafen nicht herauf ſteigen wollen, ausgeladen und beladenwerden koͤnnen.
An eben dieſem unterſten Hafen lieget ein Niederlage Haus, deſſen eineHaͤlfte uͤber dem Waſſer erbauet iſt, damit die Schiffe in ſelbige einfahren, undbedeckt, mit aller Bequemlichkeit, ihre Waaren in die andere Haͤlfte ausladenkonnen. Dieſe Anſtalt iſt um deſto ndthiger, weil die kleinen Schiffe welcheauf dem Kanale gehen, die Saverne nicht befahren konnen, und alle hin und her
gehende Waaren allhier umgeladen werden muͤſſen.P 2 Der