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Frohe Milde.
Richt leichtsinnig eröffne die Thür freigebiger Milde;Aber geöffnet schleuß' nimmer mit Härte sie zu.
Nicht zum salzigen Pfuhl, es eilt der durstende Pilger,Woge! und Ameis' eilt hin zum erquickenden Quell.
Gewalt und Güte.
Weiche Seide zerschneidet das scharfeinhauende Schwert nicht;Stärker als alle Gewalt ist ein nachgebender Geist.
Güte bezwäng die Welt. Mit sanften freundlichen WortenLäßt sich der Elephant leiten am einzigen Haar.
Feinde und Freunde.
Freund' und Feinde kommen von Gott; wie rinnende BächeHat er in seiner Hand ihrer Gesinnungen Lauf.
Trifft dich ein böser Pfeil, den Pfeil schnellt freilich der Bogen)Aber bemerke die Hand, welche den Bogen regiert.
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