Band 
Fünfter Band.
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140
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L40

Das Ungleiche.

Zehn Arme liegen ruhigAuf Einer Streu beisammen.Zwei Königen ist immerDas weit'ste Reich zu eng.

Das Geschenk der Liebe.

Als Praxiteles einst auch unter die Liebe den NackenBeugt', erschuf er von ihr seiner Empfindungen Bild,Diesen Amor. Er nahm aus seinem Herzen die Züge,Und gab Phrynen ihn hin, gab ihr zum Lohne den Gott.Dafür lohnte sie ihn mit neuen Flammen. Die LiebeKennet kein schön'res Geschenk, keines als Liebe, sie selbst.

Das schönste Geschenk.

Holde Göttin, ich weihe dir aller schönen GestaltenSchönste, dein eigenes Bild. Fand' ich ein schöner Geschenk